Saftkur Dos und Don'ts?
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Lesezeit 6 min
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Was darfst du während der Saftkur essen und trinken, und was lässt du besser weg? Genau diese Frage stellen sich die meisten am ersten Morgen. Die Antwort ist einfacher, als viele denken, und sie beginnt schon vor dem ersten Saft.
Wir gehen der Reihe nach durch, was hilft und was nicht, von den Tagen davor über Essen, Kaffee und Sport während der Saftkur bis zum Fastenbrechen. So weißt du an jedem Tag, was dir guttut und was dich nur bremst.
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Erlaubt sind während der Saftkur deine Säfte, Wasser, ungesüßter Kräutertee und bei Bedarf eine klare Gemüsebrühe. Feste Nahrung, Kaffee, Alkohol und Süßes lässt du weg. Bewegung ja, aber sanft.
Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) rät beim Fasten zu mindestens 2,5 Litern Flüssigkeit am Tag (DGE, 2018). Das gilt auch während der Saftkur, die Säfte zählen nur zum Teil dazu. Wichtig vorab, eine Saftkur ist nicht für jeden geeignet. In Schwangerschaft und Stillzeit, bei Kindern, bei Diabetes oder bei Nieren- und Lebererkrankungen gehört sie vorab ärztlich abgeklärt, mehr dazu in unserem Beitrag, für wen eine Saftkur geeignet ist.
Alles für die Kurtage
In der BESSERE SAFTKUR PLUS über drei Tage steckt, was du während der Saftkur brauchst, kaltgepresste Säfte zu festen Zeiten, Shot und Kombucha.
Dazu Maske und Aufbauprogramm für die Tage danach.
Schon vor dem ersten Kurtag lohnt es sich, leichter zu essen. Kleinere Portionen gewöhnen deinen Körper an die geringere Energie der nächsten Tage, Suppen und Smoothies machen den Übergang sanft. Die Ärztegesellschaft Heilfasten und Ernährung (ÄGHE) sieht vor jeder Fastenphase mindestens einen Entlastungstag vor (ÄGHE, 2025). Wer so startet, erlebt die ersten Tage während der Saftkur deutlich ruhiger. Wie du die Tage davor genau planst, zeigt unser Beitrag zur Saftkur Vorbereitung.
"Was du weglässt, macht Platz für das, was dir guttut." - David Kugler
Das hilft dir
Säfte zu festen Zeiten
Viel Wasser und Kräutertee
Klare Gemüsebrühe bei Hunger
Spaziergang und ruhiges Yoga
Das lässt du weg
Feste Mahlzeiten und Snacks
Kaffee und Alkohol
Zucker und Limonade
Leistungssport und lange Workouts
Während der Saftkur isst du keine feste Nahrung. Stattdessen trinkst du deine kaltgepressten Säfte, bei der DALUMA Saftkur etwa alle drei bis vier Stunden einen. Die Säfte sind Bio, ohne Zuckerzusatz und nicht mit Apfel- oder Orangensaft gestreckt, jeder besteht aus bis zu elf Zutaten. Die BESSERE SAFTKUR PLUS liefert laut Nährwertangaben 731 bis 885 Kilokalorien am Tag. Daneben sind während der Saftkur Wasser und ungesüßter Kräutertee erlaubt. Kommt starker Hunger, hilft eine klare Gemüsebrühe.
Kaffee vermeidest du während der Saftkur am besten. Die DGE empfiehlt, Koffein spätestens am Tag vor dem Fasten wegzulassen (DGE, 2018). Wer abrupt aufhört, riskiert Kopfschmerzen. In einer Studie mit 100 Erwachsenen traten an 30 Prozent der Tage ohne Koffein Kopfschmerzen auf, mit Kaffee an 10 Prozent (Studie zum Verzicht auf Koffein, 2026). Deshalb reduzierst du den Kaffee schon vorher Schritt für Schritt. Was gegen Kopfschmerzen, Frieren und Hunger hilft, liest du in unserem Beitrag zu den Beschwerden bei der Saftkur.
Während der Saftkur bekommt dein Körper weniger Energie als sonst, Leistungssport und lange Workouts verschiebst du deshalb. Eine Studie von 2025 zeigt, dass nach einer Woche Wasserfasten die Kraft gleich blieb, die Ausdauer aber um rund 13 Prozent sank (Sportstudie, 2025). Spaziergänge, ruhiges Yoga und Dehnen passen dagegen gut, so sieht es auch die Angestellten-Krankenkasse. Saunagänge empfinden viele als angenehm, den Salzverlust gleichst du mit Gemüsebrühe aus. Wenn es dir nicht gut geht, zeigt unser Beitrag Saftkur abbrechen oder unterbrechen, wann eine Pause reicht.
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Traditionell endet das Fasten mit einem Apfel, langsam gegessen und gut gekaut. Danach gewöhnst du deinen Darm Schritt für Schritt wieder an feste Kost, Suppen und Smoothies eignen sich gut. Die ÄGHE plant nach dem Fasten drei Aufbautage ein (ÄGHE, 2025). Zur DALUMA Saftkur gehören Kombucha im Kurplan und ein Aufbauprogramm für die Tage danach. Wie die Aufbautage aussehen, erklärt unser Beitrag nach der Saftkur richtig aufbauen.
Kein Festessen
Die erste große Mahlzeit direkt nach der Kur ist der häufigste Fehler. Was du während der Saftkur an Ruhe gewonnen hast, verlierst du so am ersten Abend wieder.
Große, schwere Mahlzeiten in den ersten Tagen meiden
Auf Hunger und Sättigung achten, wie während der Saftkur
Rauchen, Alkohol, fettiges Essen und Zucker als Ausnahme halten
Eine Gewohnheit aus der Kur mitnehmen, etwa feste Trinkzeiten
“Die Kur endet nicht mit dem letzten Saft, sondern mit dem ersten ruhigen Bissen.” - David J Kugler
Während der Saftkur gilt eine einfache Regel. Säfte, Wasser, Kräutertee und bei Bedarf Gemüsebrühe sind erlaubt, feste Nahrung, Kaffee, Alkohol und Süßes nicht. Bewegung tut gut, solange sie sanft bleibt. Genauso wichtig sind die Tage davor und danach, denn sie entscheiden, wie leicht sich die Zeit während der Saftkur anfühlt. Wer vorher leichter isst und den Kaffee reduziert, erlebt die ersten Tage ruhiger. Wer danach langsam aufbaut, behält mehr von dem guten Gefühl. Und wenn es dir während der Saftkur nicht gut geht, ist eine Pause keine Niederlage, sondern eine gute Entscheidung. Für den Einstieg passt die BESSERE SAFTKUR PLUS über drei Tage, mit mehr Erfahrung die Varianten über fünf oder sieben Tage.
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Während der Saftkur isst du keine feste Nahrung. Erlaubt sind die Säfte, Wasser, ungesüßter Kräutertee und bei starkem Hunger eine klare Gemüsebrühe.
Besser nicht. Reduzier den Kaffee schon in den Tagen davor Schritt für Schritt, dann bleiben Kopfschmerzen durch den Koffeinentzug eher aus.
Leichte Bewegung ja, etwa Spaziergänge, Yoga oder Dehnen. Leistungssport und lange Workouts verschiebst du auf die Zeit nach der Kur.
Viele empfinden Saunagänge als angenehm. Geh es ruhig an und gleiche den Salzverlust mit einer klaren Gemüsebrühe aus.
Trink Wasser oder Tee und nimm eine klare Gemüsebrühe. Wird dir ernsthaft unwohl, iss etwas Leichtes und hör auf deinen Körper.
Mit einem Apfel, danach Suppen und kleine Portionen. Plane zwei bis drei Aufbautage ein, bevor du wieder normal isst.
Iss in den Tagen davor leichter, trink viel Wasser und reduziere Kaffee, Zucker und Alkohol Schritt für Schritt. Wichtige Termine legst du nicht in die ersten Kurtage.
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